Es regnet, es ist kalt, naja, manchmal scheint auch die Sonne,
aber viel zu selten. Wo ist der Frühling hin,der hier schon sehr
früh eingezogen war?!
Ich sitze gerade alleine in meiner Wohnung und versuche mich an
meinen ersten von drei Quellenkommentaren zu setzen und immer
wieder finde ich eine Ablenkung. Vielleicht liegt es auch daran,
dass neben mir eine Geburtstagspostkarte mit dem nachtbeleuchteten
Weggehviertel St.Pierre steht,aber vermutlich gibt es einfach
viele Gründe. Gedanklich nähere ich mich good-old Germany an
und allen organisatorischen Hürden,die mich bis dahin und
dort noch erwarten. Wohnung loswerden, alle Verträge loswerden,
Stundenplan für Deutschland machen,Klausuren diese und nächste
Woche, der Uni hier meine vorzeitige Abreise klar machen und
vermutlich noch vieles mehr. Ich habe mir bis jetzt nicht
mal eine Liste gemacht.
Fest steht jedenfalls,dass ich nebenbei eine Auberge Allemande
betreibe: Bis Freitag beherberge ich Fabians Freundin und morgen
beehrt mich für eine Woche Antonia. Das freut mich natürlich,
aber es wird auch ein Balanceakt alles hinzubekommen,fühle
mich überfordert.
In Gießen ist zunächst das wichtigste geregelt:Am fünften April
ziehe ich in eine 3er WG in ausgezeichneter Wohnlage und zwei
Tage später werde ich einen Job als hilfswissenschaftliche
Mitarbeiterin im Hochschulrechenzentrum der Uni antreten, was
bedeutet PCs auseinanderschrauben, im Servicebereich freundlich
lächeln und im Allgemeinen eine Männerdomäne an mich reißen!
Ich freue mich wirklich auf alles,was mich in Gießen erwartet!
Man wird die Tage wieder von mir hören...

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen