Mittwoch, 31. Oktober 2007

Bordeaux at large

Es ist Herbst.
Dies merkt man vor allem an den sinkenden Temperaturen und in good-old Germany vermutlich am trueben Wetter mit einer Prise Regen. In Bordeaux scheint all day and all night die Sonne (klar uebertreibe ich),was jedoch nicht darueber hinwegtaeuscht,dass ich mich mal nach waermerer Kleidung umsehen sollte.

Exkurs 1 (hier liebevoll "parenthèse" genannt): An dieser Stelle werden mit Sicherheit einige LeserInnen schmunzeln,da sie meine letztjaehrige Suche nach einem Wintermantel mitbekommen haben,die den ganzen Winter dauerte und erfolglos endet bzw. dank der guten Seele des Woerterbuchs, Frau Huewwel,hatte ich dann doch noch einen ganz passablen,der nun leider kaputt ist.

Die Zeichen stehen gar nicht schlecht,wenn man mal von finanziellen Engpaessen,die dadurch bedingt sind,dass der Mobilitaetszuschuss und Bafoeg noch nicht fliessen,bedingt sind. Ich werde dann zu gegebener Zeit also losziehen und Wintermantel, Stiefel,Pullover und sonstige Accessoires im Bordeauxer und Pariser Chique kaufen; was natuerlich bei H und M enden wird.

Bis dahin konzentrieren sich meine Herbstenergien auf diverse exotische Tees trinken, Teelichter, ruhige Musik hoeren und in meiner Wohnung bleiben. Gestern wurde ich ausserdem von einer wilden Einkaufswut befallen,da mein Kuehlschrank nur noch drei Kaesescheiben und einen Salatkopf aufbot, mit dem Ergebnis,dass ich nun soviel Salat besitze und so viele Basics wie noch nie zuvor in meinem Leben,denn es wird ja mal Zeit,dass ich mein Kochvorhaben umsetze,gerade in den jetzigen Ferien bietet sich das an. Bis jetzt hat sich das in einem Nudelsalat geaeussert,der (ohne mich selbst loben zu wollen) wirklich gut war! Heute Nachmittag werde ich diese Bilanz noch um einen Salat erhoehen...



Was mache ich sonst so in den Ferien? Soeben habe ich meinen 40 Euro Gutschein meiner Bank in ein Telefon und den dreiteiligen Soundtrack von Greys Anatomy investiert. Wenn ich mal nicht solche konsumtraechtigen Unternehmungen starte,versuche ich fuer die Uni produktiv zu sein,schaue Filme im Kino oder auf DVD und verbringe meine Zeit mit ein paar anderen Deutschen,die ja auch schon auf den mannigfaltigen Fotos in diesem Blog zu sehen sind. Jaja,schon klar,wo bleiben die Franzosen? Nun.. vielleicht kommt das noch. Vielleicht aber auch nicht. Vereinzelte treffe ich auch,aber sie liegen vielleicht nicht genug auf meiner Wellenlaenge,es ist ja dann noch schwieriger sich auf Franzoesisch Gespraechsthemen aus dem Finger zu saugen,n' est-ce pas?!

Exkurs 2: Funny how time goes by. Mein Franzoesisch verbessert sich so oder so, muss meinen Akzent noch los werden. Und die Uebersetzung der franzoesischen Essays wird so oder so nicht richtig leicht. Man waechst mit seinen Aufgaben. Voilà, einen Euro ins Phrasenschwein.

Wie man liest,laeuft auch in Frankreich der Alltag,trotz aller Kulturunterschiede. Deshalb auch wenige spannende Geschichten. Vielleicht gelingt es mir wenigstens einen Tag zu einem Ausflug in die Umgebung hinzubiegen, Biarritz, Bayonne,das wilde Baskenland. Am Sonntag gehts unter Umstaenden auf ein Chateau zu einer Weinprobe.

Dienstag, 23. Oktober 2007

Weekends...

Folgendes ist am Wochenende passiert:

Freitag:






Sonntag:




Freitag, 19. Oktober 2007

In the Neighborhood


Seher und Medium: Lehrer Cisse, 20 Jahre Erfahrung, ein sicheres Medium.
Kein Problem ohne Lösung – unkomplizierte Zahlungsart – Löst alle Ihre Probleme:
Gegen die Feindem Arbeit, Geld, Liebe zwischen Mann und Frau, Wiederkehr des
Geliebt – Werdens, familiäre Schwierigkeiten, Anziehung von Kunden für den Verkäufer, physische und moralische Komplexe, gegen Vodoo – Zauber, Angst, Prüfungen, Bewerbungen, etc. …
Seriös, schnell, mächtig. 100 Prozent schneller Erfolg etc .

Solche und ähnliche Zettel flattern tagtäglich in meinen Briefkasten. Das bringt mich auf das Thema „Mein Block“, auch bekannt als „My Hood“ aka meine Nachbarschaft. Bei der horrenden Miete wird manch einer vielleicht erwarten, dass die Wohnlage entsprechend luxuriös ausfällt. Oh nein, ganz und gar nicht! Mein Stadtviertel (frz. Cartier) nennt sich St. Nicolas und liegt äußerst zentral wie man zugeben muss. Ich habe es inzwischen auch schon ein wenig lieb gewonnen – trotz des Zustands. Zu erwähnen sind an dieser Stelle, Leute, die um acht Uhr abends schon in Hauseingängen liegen und ein Nickerchen halten, viele alte Männer, die in entsprechenden Säuferkneipen zu jeder x – beliebigen Uhrzeit herumhängen und einem „Mademoiselle“ hinterher rufen ansonsten aber harmlos sind und last but not least ziemlich kaputte junger Männer, die an der nächsten Straßenecke nach Feuer fragen, um ihre Peace – Brocken zu verkleinern, dies aber aufgrund ihres Zustands nicht im geringsten hinbekommen. Willkommen in meiner Neighborhood! 

Der Zustand des Hauses, in dem ich wohne, ist nebenbei bemerkt und wie schon angedeutet auch nicht der schmuckeste. Mal abgesehen davon, dass es Mode zu sein scheint, die Hausflure einfach nicht zu verputzen, selbst wenn irgendwann Füllungen und Putz aus der Wand kommen, ist es wirklich ein wenig heruntergekommen. Amüsanterweise hat man jetzt urplötzlich eines der quadratischen Löcher in der Hauswand mit einem Holzpanel zugehängt, an dem vollkommen überraschend Bilder aus der Umgebung Bordeaux hängen. Es wirkt ein wenig fehl am Platz, aber beweißt immerhin den guten Willen von irgendeinem der Besitzer. Einer der selbigen hat mir auch endlich die Lampe gekauft und in die Decke geschraubt, sowie meine IKEA – 0815 – Lampe angebracht. Ich werde das Licht zwar ohnehin nicht benutzen, da ich das gedämpfte Licht bevorzuge, aber es hebt die Ästhetik des Raumes… wenn es eine gäbe. Die siffig gelben Wände machen eine stilvolle Einrichtung schwieriger. Ich habe mich nun immerhin gegen einen Raumteiler entschieden, da er den Raum unnötig verkleinern würde. Die wichtigste Neuerung der Woche ist ein Sofa, dass Fabian und ich mal wieder im Schweiße unseres Angesichts durch halb Bordeaux geschleppt haben, na ja, war nicht ganz so weit entfernt wie IKEA. Das Sofa, dass ich gebraucht sehr preiswert erstanden habe, ist sehr heruntergekommen, aber man kann noch was draus machen, wenn man einen Überwurf und Kissen bei IKEA kauft. Nun fehlt nur noch ein kleiner Tisch, den ich vermutlich von Rapha und Fabian haben kann (die wohnen zusammen und haben sich einen neuen Tisch gekauft), natürlich Marke IKEA und vielleicht noch eine Art von kleinem Schrank, wo man Sachen verstauen kann. Es wird sich schon irgendwie alles zusammenfügen… Meine Unterarme prädestinieren mich jedenfalls mittlerweile dank der zahlreichen Möbeltransporte zu einer Karriere als Schlagzeugerin einer Hardcore – Band, ganz sicher!

Mit dieser Beschäftigung täusche ich allerdings nicht darüber hinweg, dass wir nächste Woche mit einer Klausur oder einem Test im hammerharten (aber ganz bestimmt nicht herzlichen) Versions – Kurs (Deutsch – Französisch Übersetzung) geknechtet werden. Das wird der Untergang! Heute mussten wir dort ja auch eine Übersetzung abgeben, die nur benotet wird, wenn sich kein einziger Fehler darin befindet, was meiner Überzeugung nach niemand schaffen wird, nicht mal die Franzosen. Bitter! Und natürlich hatte Madame La Zitrone auch noch die glorreiche Idee, „les germanophones“ könnten ja dann mal anfangen, den für heute vorzubereitenden Text zu übersetzen und nahm prompt die Reihe dran, in der Sarah, Fabian und Maria und ich saßen. Durch drei Sätze habe ich mich durchgequält, es hätte schlimmer sein können, aber ruhmreich war es auch nicht. Die Klausur Anfang September wird dem Weltende sehr nahe sein. Zündet schon mal Kerzen an und betet für mich! ;)
Weiterhin zu berichten: Die Relations Internationals, Dreh –und Angelpunkt für uns Erasmienten haben entweder „exceptionellement fermé“ oder kriegen es einfach nicht hin, uns unsere Learning Agreements ohne die wir kein Erasmus – Fördergeld zurückbekommen, zurückzugeben. Das regt auf!

Genau wie die Tatsache, dass das mit dem Internet noch lange dauern kann. Ich hatte mich letztendlich für ein Angebot von NEUF entschieden, 30 Euro im Monat, unbegrenzt nach Europa anrufen, hunderte von Fernsehkanälen und ADSL. Der Haken ist, dass ich erst einen Telefonanschluss bei der France Telecom einrichten muss und dafür braucht man aus vollkommen behämmerten Gründen einen annullierten Cheque, selbstverständlich musste ich dazu erst ein Chequeheft bei meiner Bank bestellen, das ist erst in einer Woche da (frühstens, bei den Franzosen eher später!). Bis das Internet auf unergründlichen Wegen zu mir kommt, dauert es bekanntlich noch einmal drei Wochen. Die gute Nachricht: Bei NEUF hat man keine Mindestvertragslaufzeit und kann jederzeit kündigen.

Einige denken jetzt vielleicht: Das klingt alles so „mitten im Alltag, statt nur dabei“. Erraten! Am Montag, an dem mich ja regelmäßig die Montagsdepression überwältigt, verbrachte ich den Abend immerhin bei Rapha und Fabian und man aß dort Reis mit Champignonsauce und Eis und gestern schaffte ich es mich mit einem Franzosen zu treffen, der mich über Studivz angeschrieben hatte und Philosophie studiert. Wir verbrachten den Abend in einem kleinen sympathischen Pub und ich hatte sprachlich mal wieder einen meiner besten Tage. Franchement! Danach trafen wir zufällig Vinzenz mit anderen Leuten am Victoire, selbiger wollte auf die angebliche Erasmus – Party in einer Bar. Wir schlossen uns spontan an, unterließen es allerdings den Laden zu betreten, es legte ein Electro – DJ auf und es waren zu viele Leute da und es war alles so verdammt kommerziell aufgemacht, in die Phase bin ich gar nicht erst gekommen und verstehe auch nicht, wie sich Leute für so was hergeben können. Partytechnisch sieht es also eher lau aus, traurig das! Par contre: Am Wochenende macht Bettina erneut eine Party in ihrer Playboymansion und außerdem wollten Kristina und ich das Ende der Rugby – WM zelebrieren und ein wenig durch die Pubs ziehen um ein letztes Mal anglophone Menschen zu treffen. Vermutlich werde ich darüber hinaus mal wieder bei IKEA landen, um mein Sofa umzustylen und außerdem eine Menge für die Uni tun. Lebensmittel einkaufen wäre auch mal eine Maßnahme…

Noch eine letzte Nachricht: Möglicherweise werde ich die einwöchigen Ferien zumindest an drei Tagen in Biarritz, Bayonne (Baskenland) und San Sebastian verbringen, aber da ist noch nichts dingfest gemacht.

Sonntag, 14. Oktober 2007

When the sun goes down...

Mal wieder sitze ich beim Internet-Inder. Vermutlich habe ich ihm schon seinen Urlaub auf La Réunion finanziert. Das wird sich hoffentlich bald aendern,ich gedenke naechste Woche in einen Laden zu gehen und mich bezueglich des Internets und Telefons beraten zu lassen. Am liebsten waere mir ein Kombiangebot aus Telefon nach Europa gratis und Internet und Fernsehkanaelen en masse,aber vielleicht nehme ich auch nur Internet,mal sehen mal sehen!

Die Woche verlief weitesgehend ruhig,ich war natuerlich wieder zweimal bei IKEA und zu oft in der schlechten Unimensa. Die Anforderungen fuer die ECTS-Punkte stehen nun auch weitestgehend fest,en resummé sind es drei Quellenkommentare,eine Hausarbeit und sieben Klausuren,hm,da macht das lesen schon Spass,nicht wahr? Bei sechs der Klausuren handelt es sich allerdings um Controle Continu also Klausuren waehrend des Semesters und zwar in den Uebersetzungskursen. Trotzdem schaffe ich hier mehr als in Giessen,was schon ein wenig unheimlich ist,vor allem fuer alle,die den Film "Auberge Espagnol" gesehen haben... Aber es gibt tatsaechlich Leute,die nur die Haelfte der ECTS machen muessen oder gar keine oder sich einfach eintragen,was sie wollen. Ein besonderer Untergang wird die Klausur im Uebersetzungskurs Deutsch auf Franzoesisch.ohja,im Moment sieht es eher so aus,als wuerden wir alle durchfallen. Aber habe mir ja HIlfe in Gestalt eines Wortschatzes und des Petit Robert geholt und plane ausserdem die Kontaktaufnahme zu mehr Franzosen. Rein sprachlich natuerlich!

Das Wochenende verbrachte ich uebrigens bei IKEA und zuhause und hier im Internetcafé. Abends war ich je auf Einweihungspartys von Deutschen,Freitag bei Bettina aus Muenchen,die in einem Gebaeude wohnt,das der legendaeren Playboymansion aehnelt mit Pool,Palmen und Prosecco. Samstag hab ich dann endlich mal Vinzens wiedergesehen,der auch seine Haus-WG in der er mit zwei Franzosen lebt,einweihte,es war ne Menge los,die betrunkenen Nachbarn kamen auch mal rueber und man trauerte ueber das Ausscheiden der Franzosen aus der Rugby - WM.

Hier ein paar Impressionen wie immer unzensiert.


Vinzens und ich


Die Palme und ich


Die Einweihungsparty bei Bettina


Sarah,Maria und ich auf der Einweihungsparty

Donnerstag, 11. Oktober 2007

Home sweet home

Neuigkeiten der Woche:


Ja! Meine Wohnung macht Fortschritt,was auch bedeutet,dass ich gestern bei IKEA war und mit Fabian erneut sperrige Gegenstände per Bus,Tram und zu Fuß transportierte. Diesmal nicht im Regen. Mein Vermieter war immer noch nicht da und hat mir eine Birne in die Drähte an der Decke geschraubt,es kam nur ein Brief in dem stand,wohin ich die Miete überweisen soll und die Unterlagen hinschicken. Irgendwie sind die doch sehr beschäftigt,die Kapitalisten,das Treppenhauslicht funktioniert schon ein paar Tage nicht,ziemlich halsbrecherisch und das Treppenhaus sieht eh vollkommen zerstört aus. Auch schön die Tatsache,dass unten aus den KLingeln ein Kabel heraushängt,bei Regen vielleicht nicht so schlau.

Heute scheint die Sonne und gleich beginnen meine heiteren Übersetzungskurse. Habe die Tage in der Molat - Buchhandlung vergeblich nach einer Art Wortschatz gesucht. Das einzige was ich fand war Monsieur Lionel Jospin himself,von 1997 bis 2002 Premierminister in Fronkreisch Fronkreisch,der von allen angestarrt wurde,während er einsam an einem Tisch saß um sein neues Buch zu promoten und zu signieren.

Die Woche wird ansonsten vom Papierkram und frz. Mittagspausen regiert. Die Post macht bis halb drei Mittagspause,das International Office und der Kartenmann schon von elf bis halb zwei (da fangen dummerweise alle Veranstaltungen wieder an). Habe jetzt dennoch entgegen aller sich erholenden Franzosen Wohngeld beantragt und mein Learning Agreement zum Signieren abgegeben bei einer unwissenden Frau die fast Mortadella heisst und bestimmt alle unsere ECTS - Punkte runterkürzt,ich raste aus,warum geben die Franzosen nicht zu,dass sie keine Ahnung haben?
Ein weiterer Erfolg besteht hierin:



Put your hands up for my funky Studierendenausweis! Wuuuh! Das Foto entstand als ich nicht wusste,dass man gerade spontan ein Foto von mir macht im Office. Naja.

Mir fällt jetzt ein,dass ich noch gar nichts von meinem Wochenende erzählt habe. Samstag war ja besagte Soirée,war ganz nett,aber nicht berauschend und Sonntag schaute ich das Rugby - Viertelfinale Südafrika gegen Fidschji - Inseln,erstere gewannen und am Wochenende geht der Wahnsinn mit England - Frankreich und Schottland - Südafrika weiter. Rugby ist schon irgendwie lustig! Langsam kenne ich auch die Regeln. Sonntag Abend traf ich mich dann mit einem meiner ehemaligen Hosts wie schon lange gepland.

Weitere Pläne für die Woche: Auftreiben von Deko für meine Wände und Rangements und vielleicht noch ein Auchan oder IKEA - Besuch; Waschsalon;

Samstag, 6. Oktober 2007

Rain drops fallin' on my head...

Hier melde ich mich jetzt also wieder aus den Tiefen des franzoesischen Hexagons. Ich habe mich mittlerweile in meiner Wohnung niedergelassen und zahlreiche Versuche unternommen,sie wohnlicher zu gestalten. Leer ist sie trotzdem noch,die einzige grosse Anschaffung ist bis jetzt eine riesige Matraze,die ich unter Aufbietung all meiner Kraefte,unter der Belustigung alle Einwohner dieser Stadt sowie mit der aufopfernden Hilfe von Fabian von IKEA stadtauswaerts mit der Tram,dem Bus und zu Fuss im stroemenden Regen in meine Wohnung transportierte. Danach foente ich sie erstmal fuenf Stunden trocken... Sehr studentisch! Ansonsten habe ich mir selbstverstaendlich Besteck,Geschirr und das wichtigste auch bei IKEA und Auchan gekauft. Was jetzt mit der restlichen Leere meiner Wohnung sowie mit Internet und Teleofn wird,ist noch aeusserst unklar! Meine Finanzen muessen sich erstmal erholen,zumal ich dem guten Vermieter naechste Woche die Miete bar auf die Kralle geben muss. Ein paar Sitzgelegenheiten waeren vielleicht nicht schlecht und Sachen,die ich an die Wand haengen kann,auch wenn sie da nicht halten werden..
Fuer kostenguenstige Einrichtungstipps danke ich herzlich;

Meine Hochebene





Noch mehr Hochebene,besonders zu beachten ist meine "Kleideraufbewahrungsstaette"




Dies ist der Ausblick von meiner Leiter auf die Kuechenzeile,ich gedenke sie von dem zweiten Teil der Wohnung,der Holzboden hat,durch einen Raumteiler in Gestalt von Vorhaengen abzutrennen.


Dies waere danach mein Wohnzimmer,hihi.


Und voila mein Bad,das wesentlich groesser als das Legolandbad ist;




Soviel zum Thema Wohnung.

Eigentlich war das auch das Thema der Woche,wenn mans genau nimmt. Ich war deshalb dreimal bei IKEA und zweimal bei AUCHAN wie ich nur immer wieder betonen kann.

Die Uni war verwirrend und stressig wie immer,besonders erheiternd war die Begebenheit,dass ich mich mittwochs um halb sieben aus dem Bett geworfen habe,um der acht Uhr Vorlesung beizuwohnen,dann aber um halb neun nach einer halben Stunde Warten auf X eine Frau in den Raum geschlurft kam,die verkuendete,dass die Dozentin in Spanien sei. Aha! Ausserdem habe ich meine einstûendige Sprachwissenschaftsveranstaltung am Freitag geschmissen,was will man auch mit Modaliteten und trocken entgegengeschleuderten Feststellungen,dass deutsche Sprachwissenschaftler nichts verstanden haben,statt dessen stuerze ich mich dienstags in das anderthalb stuendige Kamikaze-Unternehmen VERSION L3. Das bedeutet,dass ich vier Uebersetzungskurse mache,wovon es besonders besagte Versions - Kurse in sich haben,da man Deutsch auf Franzoesisch uebersetzen muss und zwar literarische Texte und solche Spaesse. Ich erwarte mir davon viel Gewinn,aber ich setze viel aufs Spiel,eins zwei Risikoooooooooo! Ob ich das bestehen werde? Man darf gespannt sein...

Von meinem weiteren Leben gibt es nicht viel mehr zu berichten. An Weggehen war die Woche nicht zu denken,gestern war zwar eine Party,aber ich hielt es fuer dringlicher meine Matraze zu foenen und dabei die schlechteste Musik der letzten Jahrzehnte zu hoeren.

Heute findet vermutlich endlich die lang angekuendigte Geburtstagssoiree von Denis statt,aber bei dem weiss mans nie. Das Wetter ist truebe und ich bin unmotiviert,habe aber schon eine Uebersetzung vollbracht,wohlweislich die leichteste von Franzoesisch auf Deutsch.

Schoenes Wochenende!